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SOPLAS: Superabsorber im Oberrheingebiet – Bodenhilfsstoff als Quelle sekundärer Plastikrückstände? - Risiken abschätzen, Handlungsempfehlungen gestalten, Böden und Nahrungsgrundlage schützen

Laufzeit: 01.07.2026 - 30.06.2029

Partner: u.a.: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL Université de Strasbourg, Centre National de la Recherche Scientifique - Délégation Alsace, Schweizerische Eidgenossenschaft Kanton Aargau, HYDRA Marine Sciences GmbH, Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg, SAM Sonderabfall-Management-Gesellschaft Rheinland-Pfalz mbH, IMA Sanierungszentren GmbH & Co. KG, Gensheimer Bio-Hofladen, Gerach Container GmbH, Timac AGRO Deutschland GmbH, Chambre d’Agriculture Alsace, EARL Winter, SAS Bio3G

Förderkennzeichen: AP3-12

Förderung durch: Interreg Oberrhein

Projektmittel (€): 941.679,00

Website

Kurzfassung


Superabsorbierende Polymere werden zunehmend in der Land- und Forstwirschaft als Bodenhilfsstoffe eingesetzt, um die Wasserspeicherfähigkeit von Böden zu verbessern und das Pflanzenwachstum gegenüber Trockenstress zu stabilisieren. Gleichzeitig ist bislang nur unzureichend bekannt, wie sich synthetische Superabsorber über die Zeit und unter realen Bodenbedingungen/Umwelteinflüssen verändern, inwieweit sie persistente Rückstände bilden und welche Folgen diese für Bodenstruktur, Wasserhaushalt...Superabsorbierende Polymere werden zunehmend in der Land- und Forstwirschaft als Bodenhilfsstoffe eingesetzt, um die Wasserspeicherfähigkeit von Böden zu verbessern und das Pflanzenwachstum gegenüber Trockenstress zu stabilisieren. Gleichzeitig ist bislang nur unzureichend bekannt, wie sich synthetische Superabsorber über die Zeit und unter realen Bodenbedingungen/Umwelteinflüssen verändern, inwieweit sie persistente Rückstände bilden und welche Folgen diese für Bodenstruktur, Wasserhaushalt und zentrale Bodenfunktionen hat.

Das Projekt SOPLAS untersucht den Einsatz, das Verhalten und die Bewertung synthetischer sowie biologisch abbaubarer Superabsorber in land- und forstwirtschaftlich genutzten Böden des Oberrheingebiets. Die Region ist durch zunehmende Trockenperioden, Starkregenereignisse und intensive Landnutzung besonders geeignet, um Chancen und Risiken dieser Materialien praxisnah und grenzüberschreitend zu erfassen.

Dazu verbindet das Projekt Monitoring, Labor- und Praxisversuche sowie harmonisierte Analyse- und Bewertungsverfahren. In einem trinationalen Netzwerk aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz werden Umwelt-, Boden- und Nutzungsdaten auf Monitoringflächen und Modellbetrieben erhoben. Ergänzend werden mögliche Rückstände synthetischer Superabsorber, biologisch abbaubare Alternativen und Strategien zur Behandlung bereits belasteter Böden untersucht.
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  • Superabsorber
  • Dürre
  • Trockenheit
  • Oberrhein
  • Monitoring
  • Plastik
  • Bodenhilfsstoffe
  • Interreg

Projektteam





Beteiligte Einrichtungen