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Mechanistische und immunologische Untersuchungen zur Rolle von HPV16 und HPV18 E6/7 Mutationen im Cervixkarzinom und dessen Vorstufen

Laufzeit: 01.01.1996 - 31.12.2005

Förderung durch: DFG, Teilprojekt A9

Projektmittel (€): 260000

Kurzfassung


Das Projekt "Longitudinalanalyse Peptid-und Tumor-spezifischer T-Zellrezeptoren" wird seit Januar 1996 im Rahmen des SFB 432 gefördert . Der Fortsetzungsantrag wurde im September 2002 als sehr gut begutachtet und wurde ab Januar 2003 unter dem Titel: "Mechanistische und immunologische Untersuchungen zur Rolle von HPV16 und HPV18 E6/7 Mutationen im Cervixkarzinom und dessen Vorstufen" weitergeführt. Im Rahmen der Analyse des T-Zellrezeptor-Repertoires bei Patientinnen mit Cervix-Karzinom...Das Projekt "Longitudinalanalyse Peptid-und Tumor-spezifischer T-Zellrezeptoren" wird seit Januar 1996 im Rahmen des SFB 432 gefördert . Der Fortsetzungsantrag wurde im September 2002 als sehr gut begutachtet und wurde ab Januar 2003 unter dem Titel: "Mechanistische und immunologische Untersuchungen zur Rolle von HPV16 und HPV18 E6/7 Mutationen im Cervixkarzinom und dessen Vorstufen" weitergeführt. Im Rahmen der Analyse des T-Zellrezeptor-Repertoires bei Patientinnen mit Cervix-Karzinom konnten wir erstmals einen bona fide CD4+ T-Zellklon beschreiben, der Peptide aus dem E7-Genprodukt von HPV16 im Kontext des HLA-DR4 Moleküls erkennt. Solche Peptide stellen interessante Kandidaten für potentielle Vakzinierungsstrategien dar. Antigen-spezifische T-Zellen gegen diese Epitope können direkt aus dem Blut von infizierten Patienten mittels der Tetramertechnologie sichtbar gemacht werden. Im Kontext der Analyse von MHC-präsentierten Epitopen konnten wir funktionell wichtige Defekte von Molekülen (z.B. HLA-DMA/B, DOA/B) im Antigen-Prozessierungsweg von MHC-Klasse II-Antigenen identifizieren. Diese Defekte behindern eine erfolgreiche Elimination von Infektionserregern. Mittels der Tetramer-Komplexe kann die Frequenz Peptid-spezifischer T-Zellen in der systemischen Zirkulation mittels Durchflußzytometrie bestimmt werden. Diese Technik wird in den nächsten Jahren sicherlich die ex vivo Detektion zellulärer Immunantworten bei Infektionserkrankungen revolutionieren. Diese Analysen sind für das klinische Management, für die Etablierung neuer Prognoseparameter bei immunsupprimierten Patienten und für das Design von neuen Impfstoffen von Bedeutung. Im Projekt A9 werden Varianten des E7 und E6 Genprodukts bei Patientinnen mit einer HPV-Infektion analysiert. Diese viralen Varianten sind mit einem bestimmten Haplotyp (dem "genetischen Makeup" eines Individuums) verbunden. Wir untersuchen den Einfluss dieser HPV "Varianten" auf die Fähigkeit, das Virus zu eliminieren. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Antigenpräsentation, Entwicklung neuer Impfstoffe und die Definition zellulärer Surrogatmarker, die mit einem effektiven Schutz vor HPV assoziiert sind.» weiterlesen» einklappen

  • Immunologie HPV T-Zellen Immunantwort Tetramere Infektion Mikrobiologie Virologie Tumor

Veröffentlichungen


































  • Maeurer, Markus; Trinder, P. K. E.; Maeurer, M. J. et al.
  • Interleukin-7

Projektteam


Beteiligte Einrichtungen