Starten Sie Ihre Suche...


Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen

Die Multitrait-Multimethod-Analyse: Entwicklung neuer Modelle und ihre Anwendung in der Differentiellen und Diagnostischen Psychologie

Laufzeit: 01.04.2002 - 31.03.2004

Förderung durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kurzfassung


Ein essentieller Bestandteil jeder Testentwicklung in der Psychodiagnostik ist der Nachweis der Validität psychologischer Testverfahren. Für die Persönlichkeitsforschung ist hierbei vor allem die Frage nach der Konstruktvalidität von zentraler Bedeutung. Diese wird den gängigen wissenschaftlichen Standards zufolge u. a. durch eine Multitrait-Multimethod-Analyse angemessen untersucht, bei der verschiedene Persönlichkeitsdispositionen durch unterschiedliche Methoden (z. B. Selbstbericht,...Ein essentieller Bestandteil jeder Testentwicklung in der Psychodiagnostik ist der Nachweis der Validität psychologischer Testverfahren. Für die Persönlichkeitsforschung ist hierbei vor allem die Frage nach der Konstruktvalidität von zentraler Bedeutung. Diese wird den gängigen wissenschaftlichen Standards zufolge u. a. durch eine Multitrait-Multimethod-Analyse angemessen untersucht, bei der verschiedene Persönlichkeitsdispositionen durch unterschiedliche Methoden (z. B. Selbstbericht, Fremdbericht, Verhaltensbeobachtungen) erfaßt werden. In dem Forschungsvorhaben sollen neue Multitrait-Multimethod-Modelle für kontinuierliche und ordinale Antwortvariablen entwickelt und ihre Anwendbarkeit im Bereich der persönlichkeitspsychologischen Emotionsforschung überprüft werden. Anhand der neu entwickelten Modelle sollen Untersuchungen zur konvergenten und diskriminanten Validität von Persönlichkeitsmaßen des habituellen Emotionserlebens und der Emotionsregulation durchgeführt werden. Hierbei soll sowohl auf Selbstberichtsdaten als auch auf Fremdbeurteilungen zurückgegriffen werden. Darüber hinaus soll überprüft werden, ob Methodeneffekte durch emotionsspezifische Persönlichkeitskonstrukte (z. B. emotionale Selbstaufmerksamkeit), interpersonale Variablen (z. B. Empathie, dyadenspezifische Aspekte wie Ausmaß des Austausches über Emotionen in einer Beziehung) sowie der Emotionsregulation (z. B. Emotionsausdruck) erklärt werden können. Schließlich soll geklärt werden, inwieweit durch die Berücksichtigung dieser Variablen die Validität von Testverfahren differentiell erhöht werden kann.» weiterlesen» einklappen

  • Multitrait-Multimethod-Analyse Strukturgleichungsmodelle Item-Response-Theorie Latent-Class-Anaylse

Beteiligte Einrichtungen