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WearALab: Autarke Mini-Analyseplattform auf der Haut

Laufzeit: 01.04.2026 - 31.03.2030

Förderkennzeichen: 13HAW06PX4

Förderung durch: Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Projektmittel (€): 1.580.000

Kurzfassung


Die Medizin entwickelt sich immer mehr in Richtung individualisierter Diagnostik und Therapie. Viele
Erkrankungen, die vor 10-15 Jahren noch als nicht heilbar galten sind nun therapierbar. Die Kehrseite
dieser Entwicklung sind die drastisch gestiegenen Kosten im Gesundheitssystem. Um den Kostendruck zu
reduzieren wird versucht einen Teil der Behandlung aus dem stationären in den ambulanten Bereich zu
verlegen und Erkrankungen in einem präklinischen Stadium zu diagnostizieren. Hierzu ist die...
Die Medizin entwickelt sich immer mehr in Richtung individualisierter Diagnostik und Therapie. Viele
Erkrankungen, die vor 10-15 Jahren noch als nicht heilbar galten sind nun therapierbar. Die Kehrseite
dieser Entwicklung sind die drastisch gestiegenen Kosten im Gesundheitssystem. Um den Kostendruck zu
reduzieren wird versucht einen Teil der Behandlung aus dem stationären in den ambulanten Bereich zu
verlegen und Erkrankungen in einem präklinischen Stadium zu diagnostizieren. Hierzu ist die Messung
physiologischer und biochemischer Daten unabdingbar. Damit geeignete Messsysteme breit angenommen
werden, sollten diese möglichst einfach zu handhaben sein, lange auf dem Körper verbleiben können und
nach Möglichkeit autark arbeiten. Das Projekt entwickelt ein solches System als tragbares Miniaturlabor auf
der Haut, basierend auf Mikronadeln, Miniaturspektroskopen, EnergyHarvesting (EH) und
energiesparender passiver, drahtloser Kommunikation.
Das Projekt verfolgt folgende Lösungsansätze:
1. Verwendung von Mikronadelsystemen in Kombination mit Spezialpflastern
2. Nutzung optischer Verfahren: Da kein chemischer Mediator verbraucht wird, lassen sich lange
Messdauer realisieren, mehrere Verfahren kombinieren und verschiedene Parameter simultan messen.
3. Verwendung von batterielosen IoT-Systemen. Diese verbrauchen typischerweise weniger als 1 Milliwatt
Spitzenleistung und somit, im Vergleich zu herkömmlichen WiFi-Geräten, 10 -100x weniger Energie. Durch
die Verwendung geeigneter EH-Methoden soll genügend Energie für ein batterieloses Gerät gewonnen
werden, es kann dann auf Abnahme des Systems zum Aufladen verzichtet werden.
4. Die drahtlose Vernetzung des Systems mit minimalen Energieverbrauch über die Weiterentwicklung von
RFID- und Zero Energy Device (ZED)-Ansätzen aus dem 6G Kontext sowie der Integration von passiven
WakeUp-Radio-Ansätzen mit aktiven Technologien.
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  • SmartHealth
  • Wearables
  • Wireless Communication
  • 6G
  • zero energy devices
  • .

Projektteam




Beteiligte Einrichtungen