3DKI - Integration der Künstlichen Intelligenz in die Prozesskette der Additiven Fertigung anorganisch-nichtmetallischer Werkstoffe
Laufzeit: 01.11.2025 - 31.10.2028
Partner: Uni Koblenz Hochschule Trier Umweltcampus Birkenfeld Forschungsinstitut für Glas – Keramik GmbH
Förderkennzeichen: 86004731
Förderung durch: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau un Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Ziels „Investitionen in Beschäftigung und Wachstum” (IBW)
Projektmittel (€): 1.750.000
Kurzfassung
Das Projekt „Integration der künstlichen Intelligenz in die Prozesskette der Additiven Fertigung anorganisch-nichtmetallischer Werkstoffe“ besteht je Forschungspartner aus einem Projekt zur Einführung von fortschrittlichen Technologien in Form von Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen in die Prozesskette der Additiven Fertigung. Das Projekt ist eine logische und notwendige Fortsetzung des Projektes „Aufbau eine Kompetenzzentrums zur Additiven Fertigung anorganisch-nichtmetallischer...Das Projekt „Integration der künstlichen Intelligenz in die Prozesskette der Additiven Fertigung anorganisch-nichtmetallischer Werkstoffe“ besteht je Forschungspartner aus einem Projekt zur Einführung von fortschrittlichen Technologien in Form von Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen in die Prozesskette der Additiven Fertigung. Das Projekt ist eine logische und notwendige Fortsetzung des Projektes „Aufbau eine Kompetenzzentrums zur Additiven Fertigung anorganisch-nichtmetallischer Werkstoffe. Folglich soll auch die Kernkompetenz, die Additive Fertigung, weiter vorangetrieben werden.
Der Hochschule Koblenz ist es im Vorgängerprojekt erstmals gelungen, grobkörnige, hoch dichte, wasserarme Feuerbetone im Contour-Crafting-Verfahren in komplexen Geometrien zu drucken, was ein Meilenstein in der industriellen Formgebung darstellt. Es zeigte sich aber, dass noch erhebliches Verbesserungspotenzial in der Druckkopfspezifikation steckt, um fehlerfrei drucken zu können. Hier wird eine intensive Zusammenarbeit mit der Hochschule Trier angestrebt. Hierfür ist es zwingend erforderlich, dass die bereits bestehenden Forschungsergebnisse zum Abbindeverhalten und der Rheologie von Feuerbetonen vertieft werden, was den Einsatz komplementärer Analytik erforderlich macht. Dadurch wird auch neues Wissen generiert, welches die Entwicklung von Druckbetonen ermöglicht, die weniger chemisch rein sind als Tabulartonerde. In der Bauteilentwicklung wird damit das völlig neue Feld der gradierten Formteile eröffnet, bei dem weniger beanspruchte Bereiche der Formteile durch Rezyklate ersetzt werden können. Dadurch werden die Formteile nachhaltiger und es wird signifikant Energie gespart. Konkret befasst sich die Hochschule Koblenz mit der Entwicklung, hinsichtlich der Verarbeitbarkeit robuster Betone, die unabhängig vom Verunreinigungsgrad optimal verdruckt werden können, wobei das Abbindeverhalten und die rheologischen Eigenschaften zeit- und ortsaufgelöst erforscht werden. » weiterlesen» einklappen