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Rolle von Th1- und Th2-Zytokinen bei juveniler idiopathischer Arthritis und juvenilem systemischen Lupus erythematodes

Laufzeit: 01.01.2006 - 31.12.2008

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Kurzfassung


Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) beschreibt eine Gruppe heterogener Arthritiden im Kindesalter und lässt sich den autoimmunologischen/ -inflammatorischen Erkrankungen zuordnen, zu denen auch der juvenile systemische Lupus erythematodes (SLE) zählt. Zytokine sind als Hauptmediatoren der Entzündungsreaktionen verantwortlich für die zugrunde liegende Inflammation. Th1-Zytokine – wie Interleukin (IL)-1, IL-2, IL-8, IL-12, Tumor-Nekrose-Faktor (TNF)-α und Interferon (INF)-γ – nehmen...Die juvenile idiopathische Arthritis (JIA) beschreibt eine Gruppe heterogener Arthritiden im Kindesalter und lässt sich den autoimmunologischen/ -inflammatorischen Erkrankungen zuordnen, zu denen auch der juvenile systemische Lupus erythematodes (SLE) zählt. Zytokine sind als Hauptmediatoren der Entzündungsreaktionen verantwortlich für die zugrunde liegende Inflammation. Th1-Zytokine – wie Interleukin (IL)-1, IL-2, IL-8, IL-12, Tumor-Nekrose-Faktor (TNF)-α und Interferon (INF)-γ – nehmen proinflammatorische Funktionen wahr, während Th2-Zytokine – unter anderem IL-4, IL-5 und IL-10 – eine antiinflammatorische Wirkung haben. IL-6 wirkt als Th1-Produkt sowohl anti- als auch proinflammatorisch. Ziel dieser Untersuchung ist die Darstellung unterschiedlicher immunologischer Profile in den JIA-Subgruppen und SLE im Vergleich zu gesunden Kontrollen durch Messung von Serumspiegel Th1-/Th2-gewichteter Zytokine, da vermutlich Imbalancen zwischen Th1- und Th2-Antworten mit dem klinischen Outcome assoziiert sind. Bei 90 Kindern mit systemischer JIA (SJIA), persistierender Oligoarthritis, seronegativer Polyarthritis (SNP), Enthesitis assoziierter Arthritis (EAA) und SLE konnten mittels eines “multiplex fluorescent bead immunoassay” insgesamt 210 Serumspiegel von IL-1β, -2, -4, -5, -6, -8, -10, -12p70, INF-γ und TNF-α in Blutplasma durchflusszytometrisch bestimmt werden. In dieser Studie konnten wir verschiedene immunologische Profile mit jeweils pro- und antiinflammatorischen Leitzytokinen für unterschiedliche autoinflammatorische Erkrankungen darstellen. Solche Profile könnten für die korrekte Eingruppierung der Patienten in die JIA-Subtypen hilfreich und in Zukunft Ziel neuer antagonistischer Therapien sein.» weiterlesen» einklappen

Veröffentlichungen


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