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Eine Naturforscherin zwischen Fake, Fakt und Fiktion. Multidisziplinäre Perspektiven zu Werk und Rezeption von Amalie Dietrich

Laufzeit: ab 01.10.2019

Kurzfassung


Ausgangspunkt dieses Projekts ist der Fall „Amalie Dietrich“. Was den „Fall“ dieser aus Sachsen stammenden naturwissenschaftlichen Sammlerin aus dem 19. Jahrhundert für eine multi- bzw. interdisziplinäre Auseinandersetzung v.a. interessant macht, ist die besondere Quellen- bzw. Datenlage: Da sind auf der einen Seite Tausende von ihr gefundene und präparierte Stücke, die in vielen Sammlungen in aller Welt aufbewahrt werden; auf der anderen Seite gibt es so gut wie keine Schriften, Notizen,...Ausgangspunkt dieses Projekts ist der Fall „Amalie Dietrich“. Was den „Fall“ dieser aus Sachsen stammenden naturwissenschaftlichen Sammlerin aus dem 19. Jahrhundert für eine multi- bzw. interdisziplinäre Auseinandersetzung v.a. interessant macht, ist die besondere Quellen- bzw. Datenlage: Da sind auf der einen Seite Tausende von ihr gefundene und präparierte Stücke, die in vielen Sammlungen in aller Welt aufbewahrt werden; auf der anderen Seite gibt es so gut wie keine Schriften, Notizen, Briefe o.Ä. von ihr selbst, aber eine Vielzahl an Publikationen über sie. Es liegen u.a. Biografien, biografische Skizzen, Romane, Jugendbücher, Zeitungsartikel, Ausstellungskataloge, Fernsehdokumentationen, Kunstprojekte, einige Bilddokumente vor.
Bei der Sichtung der Dokumente verblüfft zum einen, dass Amalie Dietrich seit ihrem Tod im Jahr 1891 bis in die Gegenwart hinein immer wieder Anlass zu Veröffentlichungen geboten hat; zum anderen überrascht die Menge der Perspektiven, unter welchen sie – oft stark wertend – thematisiert wird: u.a. als frühe Naturforscherin, erfolgreiche botanische Sammlerin, feministische Pionierin, (alleineinziehende) Mutter, vorbildgebende Forschungsreisende, Aushängeschild für den regionalen Tourismus oder als Beispiel für die Gräueltaten des europäischen Kolonialismus‘.
Dazu wird hier die Idee verfolgt, die vorliegende Multiperspektivität aufzugreifen bzw. selbst zum Gegenstand zu machen, wobei die Beteiligten – im Sinne einer ‚Perspektive‘ – jeweils einen Aspekt anhand eines Ausschnitts aus den mannigfaltigen Materialien aufgreifen und ausloten. Es haben sich 13 Kolleg*innen aus diversen Fachdisziplinen zusammengefunden, die ihre Befunde im Rahmen von kleinen Workshops („Perspektivenwerkstätten“) austauschten. Eine Publikation der Ergebnisse ist in Vorbereitung.
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Projektteam


Beteiligte Einrichtungen