Gefügige Geschlechter. Wie Geschlechtstransitionen zustande kommen
Laufzeit: 01.01.2020 - 15.03.2025
Förderkennzeichen: GRK2105 - Projektnummer 261443382
Förderung durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kurzfassung
Das Dissertationsprojekt untersucht, wie sich Geschlechtstransitionen gegenwärtig konstituieren und als Transitionen evident werden. Auf Grundlage einer neomaterialistischen Ethnografie (2020–2023) arbeitet die Studie das Gefüge heraus, in dem verschiedene Komponenten – Gefühle, Körper, Zeit, soziale Räume, Diskurse, medizinische und rechtliche Regularien – ineinandergreifen und Geschlechtstransitionen hervorbringen. Dafür greift die Arbeit auf das Konzept der Assemblage (Deleuze/Guattari)...Das Dissertationsprojekt untersucht, wie sich Geschlechtstransitionen gegenwärtig konstituieren und als Transitionen evident werden. Auf Grundlage einer neomaterialistischen Ethnografie (2020–2023) arbeitet die Studie das Gefüge heraus, in dem verschiedene Komponenten – Gefühle, Körper, Zeit, soziale Räume, Diskurse, medizinische und rechtliche Regularien – ineinandergreifen und Geschlechtstransitionen hervorbringen. Dafür greift die Arbeit auf das Konzept der Assemblage (Deleuze/Guattari) und Karen Barads Agentiellen Realismus zurück. Im Zentrum steht die Frage, über welche Grenzziehungen sich das Phänomen Geschlechtstransition stabilisiert, verschiebt und von anderen Weisen, Geschlecht zu leben, differenziert – und was durch diese Grenzziehungen ausgeschlossen wird. Die Analyse zeichnet dabei auch nach, wie die Komponenten des Gefüges selbst historisch hervorgebracht wurden, und zielt darauf aufbauend auf allgemeinere Aussagen über Geschlecht, seine aktuelle Ordnung und Einhegung sowie auf einen Beitrag zu einem soziologischen Begriff von Geschlecht.» weiterlesen» einklappen