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Dietmar Eifler

Prof. Dr.-Ing. habil. Dietmar Eifler

Lehrgebiet Werkstoffkunde, Prof. Dr.-Ing. habil. Dietmar Eifler, Technische Universität Kaiserslautern

Gottlieb-Daimler-Str., Raum: 44/360

  • 0631/205-2413
  • 0631/205-2137
Profil

Forschungsgebiet

  • Dietmar Eifler befasst sich mit strukturmechanischen Vorgängen die in metallischen Werkstoffen und Werkstoffverbunden unter zyklischer Beanspruchung zum Ermüdungsversagen führen. Bereits seine Dissertation fand in der internationalen Fachwelt große Aufmerksamkeit und führte zu einem grundlegenden Verständnis des Verformungsverhaltens schwingbeanspruchter Vergütungsstähle. In der Folge standen homogene metallische Werkstoffe (Leichtmetalle C-Stähle) und komplexe technische Materialien (Sintermetalle faserverstärkte Gläser MMC) im Mittelpunkt seiner Forschungen. Die damit verbundenen Untersuchungen unter mechanischer und thermo-mechanischer Beanspruchung bedurften der Entwicklung geeigneter intelligenter Experimentaleinrichtungen. Hierzu wurden mechanische und physikalische Messmethoden weiterentwickelt und kreuzkorreliert. Mit den von Prof. Eifler und seiner Arbeitsgruppe entwickelten Prüfvorrichtungen sowie flankierenden mikrostrukturellen Untersuchungen gelang die Klärung fundamentaler Fragestellungen zum Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe. Von großer praktischer Bedeutung sind u.a. seine Erkenntnisse über das Wechselverformungsverhalten hochbeanspruchter ICE-Radstähle zur verformungsinduzierten Phasenumwandlung bei metastabilen Austeniten und zum Ermüdungsverhalten thermisch-mechanisch beanspruchter Eisengusswerkstoffe. Das am WKK entwickelte Lebensdauerberechnungskonzept „PHYBAL“ findet großes Interesse in Wissenschaft und Industrie. Grenzflächenphänomene und Eigenspannungsrelaxation bei Glas/Metallverbindungen Ermüdungsverhalten von Sinterwerkstoffen aber auch von humanen Knochen als einem sehr komplexen Werkstoff im Zusammenhang mit medizinischen Fragestellungen waren Gegenstand seiner Forschungen. Neben dem Forschungsbereich „Schwingfestigkeit“ widmet sich Prof. Eifler zudem sehr intensiv innovativen Pressschweißverfahren. Am Lehrstuhl für Werkstoffkunde werden technologisch relevante Möglichkeiten erforscht um in ihren Eigenschaften stark unterschiedliche Werkstoffe strukturell miteinander zu verbinden. Am WKK wird hierzu das Rührreibschweißen (Friction Stir Welding) und das Ultraschallschweißen betrachtet. Neben Leichtmetall-Mischverbunden konnten durch die Gruppe um Prof. Eifler hoch beanspruchbare Verbindungen zwischen Metallen und Keramiken sowie Metallen und Faserverbundwerkstoffen erstmalig realisiert werden. Schwerpunkt seiner aktuellen Arbeiten bilden Untersuchungen zum Wechselverformungsverhalten im Bereich sehr hoher Lastspielzahlen (VHCF). Hierzu wurden die Kompetenzen aus dem Bereich der Ermüdung und der Ultraschallfügetechnik synergetisch zusammengeführt so dass ein vollkommen neuartiges Prüf- und Messsystem mit einer Prüffrequenz von 20 kHz zur Beschreibung des Ermüdungsverhaltens unterschiedlichster Werkstoffgruppen am WKK entwickelt werden konnte.