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BIODIVREFORM

Laufzeit: ab 01.01.2026

Kurzfassung


BIODIVREFORM widmet sich der im Zentrum der Nachhaltigkeitsforschung stehenden Frage, wie eine optimale rechtliche Ausgestaltung des europäischen Biodiversitätsschutzes aussehen müsste.

Die weltweite, derzeitige Biodiversitätskrise zeigt, dass biherige regulatorische Versuche zum Schutz, zur Wiederherstellung und zur Erhaltung von Biodiversität nicht erfolgreich waren. Dies gilt vor allem auf europäischer Ebene: Erhebungen sowohl der Kommission als auch der europäischen Umweltagentur...
BIODIVREFORM widmet sich der im Zentrum der Nachhaltigkeitsforschung stehenden Frage, wie eine optimale rechtliche Ausgestaltung des europäischen Biodiversitätsschutzes aussehen müsste.

Die weltweite, derzeitige Biodiversitätskrise zeigt, dass biherige regulatorische Versuche zum Schutz, zur Wiederherstellung und zur Erhaltung von Biodiversität nicht erfolgreich waren. Dies gilt vor allem auf europäischer Ebene: Erhebungen sowohl der Kommission als auch der europäischen Umweltagentur attestieren seit Jahrzehnten die Ineffektivität des derzeitigen Regimes. Ob die neue Verordnung zur Wiederherstellung Natur dieser Entwicklung Abhilfe leisten kann, bleibt abzuwarten. Denn auch sie bleibt hinter den international festgelegten Biodiversitätsschutzzielen zurück. Zur Bewertung des gegenwärtigen Standes der Entwicklung des europäischen Biodiversitätsschutzrechts und zur Entwicklung neuer Regelungsansätze sucht BIODIVREFORM den bisher in Deutschland einmaligen Schulterschluss zwischen Forschenden der Rechtswissenschaften und der Biologie.

Im Verein bearbeiten die beteiligten Forscher:innen, wie eine optimale rechtliche Ausgestaltung des Biodiversitätsschutzes aussehen müsste. Dazu er- undbegründet das Vorhaben, wie moderne Hochdurchsatzmethoden zu einer Veränderung von Arten- und Habitatschutz führen können. Auf Basis dieser Erkenntnisse arbeitet es dann konkrete Vorschläge heraus, wie diese Veränderungen rechtlich abgebildet werden können, insbesondere, welche übergreifenden rechtlichen Konzeptionen systemischen, artenübergreifenden Schutz sicherstellen können. Es schließt mit konkreten Reformvorschlägen, die in einem gemeinsam publizierten Politikpapier in einer führenden international anerkannten und blind-begutachteten Zentschrift sowie in einer rechtswissenschaftlichen Auskopplung formuliert werden sollen.
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Projektteam


Beteiligte Einrichtungen