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DIMAG: Maritime Verbindungen und ihr Einfluss auf den antiken Seehandel – Nautische Simulationen als Grundlage historischer Forschungen / Digitaler Interaktiver Maritimer Atlas zur Geschichte

Laufzeit: 01.04.2021 - 01.04.2030

Partner: Universität Trier, Alte Geschichte

Förderung durch: Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG

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Kurzfassung


In diesem Langfristvorhaben über neun Jahre und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Christoph Schäfer aus dem Fach Alte Geschichte an der Universität Trier werden die erfolgreichen interdisziplinären Forschungsaktivitäten der Wissenschaftsalianz Trier aus den vergangenen Jahre intensiviert werden.
Aus den Erkenntnissen von zwei Vorgängerprojekten, insbesondere dem DFG-Projekt Laurons II, in dem aus 3D-Rekonstruktionen eine spektakuläre 1:1 Rekonstruktion eines römischen...
In diesem Langfristvorhaben über neun Jahre und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Christoph Schäfer aus dem Fach Alte Geschichte an der Universität Trier werden die erfolgreichen interdisziplinären Forschungsaktivitäten der Wissenschaftsalianz Trier aus den vergangenen Jahre intensiviert werden.
Aus den Erkenntnissen von zwei Vorgängerprojekten, insbesondere dem DFG-Projekt Laurons II, in dem aus 3D-Rekonstruktionen eine spektakuläre 1:1 Rekonstruktion eines römischen Handelsschiffes, getauft „BISSULA“ entstand, soll mit einem digitalen Meeresatlas ein mächtiges Instrument zur Datenerhebung zum antiken Seehandel entstehen.
Die Hochschule Trier ist mit drei Teilprojekten aus den Fachbereichen Technik und Informatik maßgeblich an diesem Prozess beteiligt. Die Trierer Wissenschaftler wollen mithilfe nautischer Simulationen untersuchen, wie Seerouten und unterschiedliche Schiffstypen den antiken Seehandel beeinflusst haben. Als maritimes Geoinformationssystem soll ein „Digitaler Interaktiver Maritimer Atlas zur Geschichte“ (DIMAG) entwickelt werden, dessen Datenbasis der Fachwelt und Öffentlichkeit online zur Verfügung gestellt wird.
Weitere Partner sind Forschende der Universität Barcelona, der Technischen Universität Hamburg-Harburg, des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM) in Mainz.
Im jetzt bewilligten Vorhaben sollen bis zu neun weitere Schiffstypen, zunächst virtuell, in 3D-Rekonstruktionen erforscht werden. Mithilfe computerunterstützter Berechnungen und Simulationen sollen neue Erkenntnisse gewonnen werden. Darüber hinaus werden intensive Messungen an real zu fertigenden, skalierten Modellen durchgeführt. Die hierdurch gewonnenen Leistungsdaten bilden die Grundlage für die Berechnungen und Visualisierung des Verlaufs und der Leistungsfähigkeit von antiken Seerouten im DIMAG.
Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
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  • Seehandel
  • Messtechnik
  • Maritimier Atlas
  • Nautik
  • Bissula
  • Digitale 3D-Rekonstruktion
  • Virtuelle Simulationen

Projektteam




Michael Hoffmann

Beteiligte Einrichtungen