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Mikrobiom- und Metabolom-basierte Endometriose Diagnostik (MiMEndo)

Laufzeit: 01.02.2026 - 31.01.2029

Partner: Markus Egert (Projektkoordination) und Hans-Peter Deigner, HS Furtwangen, MVZ Institut für Mikroökologie (IFM), Kreiskliniken Dillingen - Wertingen gGmbH, Krankenhaus Porz am Rhein gGmbH

Förderung durch: BMFTR, HAW-Forschungspraxis

Kurzfassung


humanem Mikrobiom und Metabolom liefern, die sich sowohl diagnostisch, wie auch therapeutisch nutzen lassen können. Hauptziel ist, Grundlagen für einen schnellen, präzisen und nicht-invasiven Test oder ein Bündel von Biomarkern für die frühzeitige Diagnostik der Endometriose zu entwickeln und mittelfristig marktfähig zu machen.

Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen bei Mädchen und Frauen. Die bundesweite rohe Diagnoseprävalenz stieg von 5,7 pro 1.000 Mädchen und...
humanem Mikrobiom und Metabolom liefern, die sich sowohl diagnostisch, wie auch therapeutisch nutzen lassen können. Hauptziel ist, Grundlagen für einen schnellen, präzisen und nicht-invasiven Test oder ein Bündel von Biomarkern für die frühzeitige Diagnostik der Endometriose zu entwickeln und mittelfristig marktfähig zu machen.

Endometriose ist eine der häufigsten gynäkologischen Erkrankungen bei Mädchen und Frauen. Die bundesweite rohe Diagnoseprävalenz stieg von 5,7 pro 1.000 Mädchen und Frauen im Jahr 2012 auf 9,5 im Jahr 2022. Das entspricht einer relativen Zunahme von 65 Prozent. Die Ursachen für die Entstehung der Endometriose und insbesondere die Interaktion zum Verdauungstrakt und den damit verbundenen Beschwerden (Schmerzen, Verstopfung etc.) sind unklar.
Im Rahmen des MiMEndo-Projektes soll das Vaginal- und Darmmikrobiom von pathologisch gut charakterisierter Endometriosepatientinnen erstmals umfassend strukturell und funktionell (Genexpression, Stoffwechselprofile, Interaktion mit dem enterischen Nervensystem) charakterisiert werden. Damit soll eine Grundlage geschaffen werden, Endometriose schneller und eindeutiger als bisher über mikrobielle Biomarker und/oder typische dysbiotische Signaturen zu diagnostizieren. Je nach Ergebnislage können die erhobenen Mikrobiom- und funktionellen Daten auch eine Grundlage für therapeutische Ansätze sein, z. B. einer gezielten Modulation der Darmmotilität zur Schmerzprophylaxe durch probiotische Bakterien, die das enterische Nervensystem stimulieren.
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Projektteam


Beteiligte Einrichtungen