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Erstellung eines Bauwerks mit einem neuartigen Tragsystem aus Eichenschwachholz

Laufzeit: 01.11.2019 - 31.01.2023

Partner: FVA-Freiburg, Hochschule Mainz, FAWF-Rheinland-Pfalz

Förderkennzeichen: 2218WK18A3

Förderung durch: Waldklimafonds, FNR

Projektmittel (€): 360.000

Website

Kurzfassung


Es wird ein Verfahren beispielhaft entwickelt, welches bisher minderwertig genutztes Laubschwachholz (Eiche) einer hochwertigen baulichen Nutzung zuführt. Eine erhebliche Reduktion von Treibhausgasen entsteht durch den Verzicht auf technische Trocknung und energieintensive Sägewerksprozesse. Die am Beispiel Eichenschwachholz gezeigten Verfahrensschritte lassen sich auch auf andere Schwachholzsortimente übertragen.

Das beantragte Projekt verfolgt unmittelbar die Ziele des Förderschwerpunktes...
Es wird ein Verfahren beispielhaft entwickelt, welches bisher minderwertig genutztes Laubschwachholz (Eiche) einer hochwertigen baulichen Nutzung zuführt. Eine erhebliche Reduktion von Treibhausgasen entsteht durch den Verzicht auf technische Trocknung und energieintensive Sägewerksprozesse. Die am Beispiel Eichenschwachholz gezeigten Verfahrensschritte lassen sich auch auf andere Schwachholzsortimente übertragen.

Das beantragte Projekt verfolgt unmittelbar die Ziele des Förderschwerpunktes 3 „Erhöhung des Holzproduktspeichers sowie CO2-Minderung und Substitution durch Holzprodukte“. Im beantragten Forschungsvorhaben soll ein ingenieurholzbauliches Konstruktionsverfahren entwickelt werden, welches bislang geringwertiges Laubschwachholz für höherwertige bauliche Zwecke nutzt. Damit wird das zumeist als Brennholz genutze Eichenschwachholz einer gewünschten Kaskadennutzung zugeführt.

Das neue Planungskonzept basiert auf dem Einsatz des schwachen Laubholzes mit geringer Bearbeitungstiefe durch Sägen und ohne technische Trocknung für die Tragwerksplanung. Damit berührt das Forschungsvorhaben eine Reihe von förderpolitischen Zielen unter dem Förderschwerpunkt 3:
- Einsatz von Laubholz aus klimaangepassten Wäldern durch neue Verfahren im Bauwesen, damit Erhöhung der Einsatzes von Laubholz und Substitution von Nadelholz in stofflicher Verwendung;
- Aufwertung der vorhandenen Ressource und eine damit einhergehende Effizienzsteigerung und Optimierung der Holzverwendung;
- Der geplante Einsatz von Holz in geringer Bearbeitungstiefe und ohne technische Trocknung bedeutet eine umfassende Verfahrensinnovation in der Produktion von Bauholz in der holzverarbeitenden Industrie. Das Konzept ist gekennzeichnet durch eine Verringerung beziehungsweise Vermeidung von Verfahrensschritten in der Industrie, die mit einem sehr hohen Energieeinsatz verbunden sind. Durch den verminderten Energieeinsatz ergeben sich umfangreiche Einsparpotenziale, Reduzierung und Vermeidung schädlicher CO2-Emmissionen.
- Für das neue Planungskonzept werden für Laubholz bisher nicht bekannte, für die Konstruktionsplanung und Statik jedoch notwendige Materialkennwerte zur Holzsteifigkeit und -festigkeit der neuen, innovativen Laubholzbauprodukte bestimmt. Diese Arbeitsschritte stellen Vorarbeiten für eine Datenbank mit charakteristischen Kennwerten dar, die für eine zukünftige normenkonforme Bauplanung und Realisierung mit derartigen Konstruktionen benötigt werden.

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  • Laubschwachholz
  • höherwertige Nutzung
  • Nassverbau
  • Holzbau
  • Detektionsverfahren
  • Datenbankerfassung
  • Stabtragwerke
  • Ingenieurholzbau

Veröffentlichungen











Projektteam








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