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Law and Nature

Laufzeit: 01.10.2022 - 31.03.2026

Partner: Projektverantwortliche: Prof. Dr. Birgit Peters; Prof. Dr. Nils Schaks Partner: Prof. Dr. Nils Schaks (Universität Mannheim)

Förderung durch: VolkswagenStiftung, Förderinitiative „Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften“

Projektmittel (€): 192.000

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Kurzfassung


Das von der VolkswagenStiftung geförderte Forschungsprojekt „Law and Nature“ untersucht die Grundlagen eines neuen rechtswissenschaftlichen Forschungsansatzes, der das Verhältnis zwischen Mensch, Recht und Natur neu bestimmt.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass das bestehende Umweltrecht auf nationaler und internationaler Ebene stark fragmentiert ist. Zahlreiche Einzelregelungen zum Schutz von Böden, Gewässern, Arten und Ökosystemen stehen bislang weitgehend nebeneinander. Das Projekt...
Das von der VolkswagenStiftung geförderte Forschungsprojekt „Law and Nature“ untersucht die Grundlagen eines neuen rechtswissenschaftlichen Forschungsansatzes, der das Verhältnis zwischen Mensch, Recht und Natur neu bestimmt.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass das bestehende Umweltrecht auf nationaler und internationaler Ebene stark fragmentiert ist. Zahlreiche Einzelregelungen zum Schutz von Böden, Gewässern, Arten und Ökosystemen stehen bislang weitgehend nebeneinander. Das Projekt untersucht daher, ob ein übergreifender, systematisch kohärenter Ansatz entwickelt werden kann, der unterschiedliche rechtliche Schutzinstrumente in einen gemeinsamen theoretischen Rahmen einordnet.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das Recht der fortschreitenden Natur- und Umweltzerstörung wirksam begegnen kann, ohne zugleich demokratische und menschenrechtliche Freiheiten aufzugeben. Der Forschungsansatz betrachtet den Menschen als Teil der Natur und berücksichtigt insbesondere das Verhältnis zwischen menschlichen Rechten und möglichen Eigenrechten der Natur.

Dabei werden auch naturwissenschaftliche Erkenntnisse über die Funktionsweise und Belastbarkeit von Ökosystemen einbezogen. Besondere Bedeutung kommt der Frage zu, welche Wirkungen rechtliche Normen entfalten müssen, um bestehende und zukünftige Umweltschäden zu verhindern oder zu begrenzen.

Ziel des Projekts ist es, die Tragfähigkeit eines eigenständigen Forschungsansatzes „Law and Nature“ zu untersuchen und grundlegende Perspektiven für die Weiterentwicklung des Umweltrechts aufzuzeigen.

Das Projekt wurde gemeinsam von Prof. Dr. Birgit Peters (Universität Trier) und Prof. Dr. Nils Schaks (Universität Mannheim) durchgeführt.
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Projektteam


Beteiligte Einrichtungen