Wert der Natur
Laufzeit: ab 01.01.2026
Partner: Prof. Dr. Carina Dorneck, M.mel. (Universität Trier); Prof. Dr. Matthias Hoesch (Universität Trier); Prof. Dr. Jörn Hendrich Block (Universität Trier); Prof. Dr. Henrik Krehenwinkel (Universität Trier); Prof. Dr. Georg Müller-Fürstenberger (Universität Trier); Dr. Till-Hendrik Macher (Universität Trier); Jun.-Prof. Dr. Jannika Jahn (Universität Trier); Prof. Dr. Ben Köhler, LL.M. (Harvard) (Universität Bayreuth); Prof. Dr. Eva Julia Lohse, LL.M. (Kent) (Universität Bayreuth).
Förderung durch: Land Rheinland-Pfalz, Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz 2024–2028
Kurzfassung
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Wert der Natur / Nature’s Values“ untersucht den gesellschaftlichen, rechtlichen, ökonomischen, ökologischen und philosophischen Stellenwert der Natur. Ausgangspunkt ist die fortschreitende Biodiversitätskrise und die Frage, wie unterschiedliche Vorstellungen vom Wert der Natur erfasst und in wirksame Schutzinstrumente überführt werden können.
Im Mittelpunkt stehen vier miteinander verbundene Forschungsfragen: Wie lässt sich Natur definieren? Nach...Das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Wert der Natur / Nature’s Values“ untersucht den gesellschaftlichen, rechtlichen, ökonomischen, ökologischen und philosophischen Stellenwert der Natur. Ausgangspunkt ist die fortschreitende Biodiversitätskrise und die Frage, wie unterschiedliche Vorstellungen vom Wert der Natur erfasst und in wirksame Schutzinstrumente überführt werden können.
Im Mittelpunkt stehen vier miteinander verbundene Forschungsfragen: Wie lässt sich Natur definieren? Nach welchen Kriterien kann ihr Wert bemessen werden? Welche rechtlichen und ökonomischen Instrumente eignen sich zur Steuerung menschlicher Eingriffe in natürliche Lebensgrundlagen? Und welche Handlungsempfehlungen lassen sich daraus für Politik und Wirtschaft entwickeln?
Besondere Aufmerksamkeit gilt den rechtlichen Möglichkeiten zur Anerkennung von Rechten der Natur, der Verantwortlichkeit und Haftung für Biodiversitätsverluste sowie der Berücksichtigung ökologischer Schäden in wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen.
Ziel ist die Entwicklung interdisziplinär fundierter Handlungsempfehlungen und Regelungsvorschläge, die zu einem wirksamen und langfristigen Schutz der biologischen Vielfalt beitragen.
Prof. Dr. Birgit Peters ist Sprecherin des Forschungsverbunds, der im Rahmen der Forschungsinitiative Rheinland-Pfalz 2024–2028 gefördert wird.» weiterlesen» einklappen