LAURONS 2 - Untersuchungen zu Potential und Intensität des römischen Seehandels unter besonderer Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit eines rekonstruierten seegängigen Handelsschiffes
Laufzeit: 16.12.2015 - 15.12.2018
Partner: Universität Trier - Alte Geschichte Hochschule Trier - Fachbereich Technik
Förderung durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kurzfassung
Der Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Trier erforscht in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt das Potential und die Intensität des römischen Seehandels unter besonderer Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit eines rekonstruierten seegängigen Handelsschiffes. Nach einer detaillierten digitalen 3D-Rekonstruktion an der Hochschule Trier und drei Jahren Bauzeit entstand auf dem Besucherparkplatz Ost der Universität Trier die Replik eines...Der Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität Trier erforscht in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt das Potential und die Intensität des römischen Seehandels unter besonderer Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit eines rekonstruierten seegängigen Handelsschiffes. Nach einer detaillierten digitalen 3D-Rekonstruktion an der Hochschule Trier und drei Jahren Bauzeit entstand auf dem Besucherparkplatz Ost der Universität Trier die Replik eines römischen Handelsschiffes vom Typ »Laurons 2«. Es handelt sich dabei um ein Segelschiff, das vermutlich gegen Ende des 3. nachchristlichen Jahrhunderts in einem kleinen Hafen an der südfranzösischen Küste nahe Marseille einem Sturm zum Opfer fiel und unterging. Der im Juli 2019 fertiggestellte 1:1 Nachbau wurde in einem feierlichen Festakt mit Schiffstaufe durch die Ministerpräsidentin Malu Dreyer unter dem Namen "Bissula" seiner weiteren wissenschaftlichen Mission zu den Messfahrten übergeben. Gemeinsam mit dem Fachbereich Technik der Hochschule Trier wurden virtuelle Simulationen an der Rekonstruktion und intensive Messungen an dem realen Schiff durchgeführt. Ziel ist es, mit modernsten nautischen Messinstrumenten im praktischen Segelversuch erstmals seit der Antike wieder Daten über die Leistungsfähigkeit derartiger Handelsschiffe zu erfassen und mit Simulationen zu vergleichen.» weiterlesen» einklappen