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Zahlencode-System des Heeres von 1925 bis 1940 : Kennziffern für die Hersteller neu gefertigter Waffen, Munition und Gerät

Schwäbisch Hall: Journal-Verl. Schwend 2002 181 S.

Erscheinungsjahr: 2002

ISBN/ISSN: 3-935210-19-1

Publikationstyp: Buch

Sprache: Deutsch

Geprüft:Bibliothek

Inhaltszusammenfassung


Bei der historisch-genetischen Rekonstruktion von deutschen Rüstungswerken, die in Vorbereitung auf den Zweiten Weltkrieg entsanden sind, könnte die Art der Produktion aus Realstücken erschlossen werden, wenn die getarnten Herstellerkennzeichen gelesen werden können. Da nach dem Ersten Weltkrieg nur einige wenige Rüstungswerke für das Heer und die Marine produzieren durften entstanden zwei Codierungssysteme, um die geheime Wiederaufrüstung zu verschleiern. Davon sind die Klarnamen der im Zeit...Bei der historisch-genetischen Rekonstruktion von deutschen Rüstungswerken, die in Vorbereitung auf den Zweiten Weltkrieg entsanden sind, könnte die Art der Produktion aus Realstücken erschlossen werden, wenn die getarnten Herstellerkennzeichen gelesen werden können. Da nach dem Ersten Weltkrieg nur einige wenige Rüstungswerke für das Heer und die Marine produzieren durften entstanden zwei Codierungssysteme, um die geheime Wiederaufrüstung zu verschleiern. Davon sind die Klarnamen der im Zeitraum 1940-1945 gültigen Fertigungskennzeichen in Form von kleinen Buchstaben und Buchstabengruppen durch PAWLAS vor Jahren publiziert worden. Unbekannt waren die Firmenziffern, die sich aus einem Buchstaben oder einer Buchstabengruppe und einer Ziffer zusammensetzten. Allerdings gab es in den Bundesarchiven Koblenz und Freiburg zwei identische Listen, die den Ziffernteil der Firmenziffer enthielten. Der oder die vorgesetzten Buchstaben entsprachen jeweils einem zugelassenen Rüstungswerk und die Ziffern dahinter stehen für geheime Werke mit der gleichen Produktionsrichtung. Teilweise aufgeklärt war dieser Zusammenhang für Patronen- und Handfeuerwaffenhersteller. Dass das System aber für die im Rahmen der geheimen Aufrüstung ab 1925 aufgenommene Produktion generell eingeführt worden ist, war unbekannt und hat viele Spekulationen in Fachpublikationen beendet. Die Beweisführung gelang mit einigen Schlüsseldokumenten, die im Rahmen von Recherchen zu ehemaligen Rüstungsstandorten ermittelt wurden. Ferner enthält das Buch eine Liste der Luft- und Feldzeugdienststellen, ergänzt durch entsprechende Standorte der Marine und zahlreiche Dokumente, die die Entwicklung der Codierungssysteme erläutern.» weiterlesen» einklappen

Autoren


Preuß, Johannes (Autor)

Klassifikation


DDC Sachgruppe:
Geowissenschaften