Heeres-Munitionsanstal Lübbecke : Vorgeschichte der Stadt Espelkamp
Mainz: Geogr. Inst. der Johannes-Gutenberg-Universität 2003 498 S. (Mainzer geographische Studien : Sonderheft ; [1])
Erscheinungsjahr: 2003
ISBN/ISSN: 3-00-012863-8
Publikationstyp: Buch
Sprache: Deutsch
| Geprüft: | Bibliothek |
Inhaltszusammenfassung
Die Verfasser beschreiben in dem vorliegenden Buch wissenschaftlich genau, exemplarisch die Heeres-Munitionsanstalt Lübbecke unter Verwendung umfangreichen Archivmaterials. Eine Besonderheit dieser Heeres-Munitionsanstalt war eine Füllstelle für Kampfstoffe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf dem Gelände Flüchtlinge und Vertriebene angesiedelt. Die heutige Stadt Espelkamp hat etwa 30.000 Einwohner, von denen viele auf dem gelände der ehemaligen Munitionsanstalt leben. Die Studie wurde vom ...Die Verfasser beschreiben in dem vorliegenden Buch wissenschaftlich genau, exemplarisch die Heeres-Munitionsanstalt Lübbecke unter Verwendung umfangreichen Archivmaterials. Eine Besonderheit dieser Heeres-Munitionsanstalt war eine Füllstelle für Kampfstoffe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf dem Gelände Flüchtlinge und Vertriebene angesiedelt. Die heutige Stadt Espelkamp hat etwa 30.000 Einwohner, von denen viele auf dem gelände der ehemaligen Munitionsanstalt leben. Die Studie wurde vom Landkreis Minden-Lübbecke finanziert und bereitete UNtersuchungen im gelände vor. Die Genauigkeit der Recherche erlaubte es den besonders schwierigen Nachweis zu führen, dass die Kampfstoff-Füllstelle, im Gegensatz zu anders lautenden Vermutungen, nachvollziehbar nie gearbeitet haben kann, weil keine Reste oder Abbauprodukte von Kampfstoffen an den ehemaligen Maschinenstandorten, den Lagertanks und im Abwassernetz der Füllstelle festgestellt werden konnten. Da es fast 400 Munitionsanstalten im ehemaligen Deutschen Reich gegeben hat war die Studie auch wegen ihres exemplarischen Ansatzes schnell vergriffen.» weiterlesen» einklappen
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DDC Sachgruppe:
Geowissenschaften