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Doping im Spitzensport als soziales Problem : Ursachen und Folgen eines gesellschaftlichen Diskurses

Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwiss. 2010 378 S.

Erscheinungsjahr: 2010

ISBN/ISSN: 978-3-531-17616-1 ; 3-531-17616-1

Publikationstyp: Buch (Dissertation)

Sprache: Deutsch

Geprüft:Bibliothek

Inhaltszusammenfassung


Aus soziologischer Sicht ist die Entscheidung zum Doping typischerweise kein individuelles Fehlverhalten, sondern ein Produkt des exorbitanten Anspruchsniveaus in der modernen Spitzensportlandschaft. Dabei erscheint die verdeckte Strategie des Dopings höchst profitabel, weil alle am Sport beteiligten Akteure Nutznießer sportlicher Erfolge sind. Entgegen dieser Logik wird Doping öffentlich bagatellisiert, negiert, personalisiert und moralisiert. Diese scheinbare Paradoxie führt zu der Frage, w...Aus soziologischer Sicht ist die Entscheidung zum Doping typischerweise kein individuelles Fehlverhalten, sondern ein Produkt des exorbitanten Anspruchsniveaus in der modernen Spitzensportlandschaft. Dabei erscheint die verdeckte Strategie des Dopings höchst profitabel, weil alle am Sport beteiligten Akteure Nutznießer sportlicher Erfolge sind. Entgegen dieser Logik wird Doping öffentlich bagatellisiert, negiert, personalisiert und moralisiert. Diese scheinbare Paradoxie führt zu der Frage, wie, warum und mit welchen Folgen die gegenwärtige Problemdebatte um Doping geführt wird. Den Leser erwartet eine systematische Darlegung der wirkenden Gesetzmäßigkeiten, denen die Akteure aus Medien, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport in ihren Aussagen zum Doping folgen. Dazu werden die Diskrepanzen zwischen den gesetzten sozialen Standards und den strukturellen Bedingungen im medial-industriellen Sportkomplex erklärt sowie mögliche Folgen für die Dopingbekämpfung aufgezeigt. Verl.-Info» weiterlesen» einklappen

Autoren


Dresen, Antje (Autor)

Klassifikation


DFG Fachgebiet:
1.23 - Sozialwissenschaften

DDC Sachgruppe:
Sport