Hope Maker. Hoffen in einer Welt im Wandel
Marburg: Metropolis Verlag 2025 304 S.
Erscheinungsjahr: 2025
ISBN/ISSN: 978-3-7316-1619-1
Publikationstyp: Buch (Konferenzband)
Sprache: Deutsch
| Geprüft: | Bibliothek |
Inhaltszusammenfassung
Anthropogene Aktivitäten führen zu einer kontinuierlichen Überlastung des Ökosystems. Die Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres zu Verfügung stellt, sind meist schon im Juli verbraucht, sechs von neun planetaren Belastungsgrenzen gelten aus wissenschaftlicher Sicht als bereits überschritten und die Risiken für abrupte und irreversible Schäden des Ökosystems steigen kontinuierlich an. Trotzdem wirkt Johan Rockström, Mitbegründer des Konzepts der Planetary Boundaries und Direktor des ...Anthropogene Aktivitäten führen zu einer kontinuierlichen Überlastung des Ökosystems. Die Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres zu Verfügung stellt, sind meist schon im Juli verbraucht, sechs von neun planetaren Belastungsgrenzen gelten aus wissenschaftlicher Sicht als bereits überschritten und die Risiken für abrupte und irreversible Schäden des Ökosystems steigen kontinuierlich an. Trotzdem wirkt Johan Rockström, Mitbegründer des Konzepts der Planetary Boundaries und Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in seinen Reden fast nie verzagt, sondern spricht von einer "hopeful future" und eine "true hope", bezogen auf eine ehrliche Kommunikation über den Klimawandel. Vor diesem Hintergrund und im Kontext von Jane Goodalls "four pillars of hope" und ihrem Film "reasons for hope" nähert sich der vorliegende Band dem Thema Hoffnung aus wissenschaftlicher Perspektive. Dabei gehen die Autorinnen und Autoren der Frage nach, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um gerechtfertigt hoffen zu können, und skizzieren Lösungen für eine hoffnungsvolle Zukunft. Im Zentrum stehen die Hope-Maker, die Hoffnung rechtfertigen und zeigen, dass es möglich ist, ein unwahrscheinlich anmutendes Ziel zu erreichen. Ein Hope-Maker kann dabei eine einzelne Person sein oder eine Bewegung, eine Technologie oder eine neue Wirtschaftsform, möglicherweise auch eine Institution oder eine bestimmte Politik. Konkret reichen die Beiträge von der Bedeutung der Alltäglichen Ästhetik über das Bedingungslose Grundeinkommen oder den Erfolg von Maker-Spaces bis zur zirkulären Wirtschaft.» weiterlesen» einklappen
Klassifikation
DDC Sachgruppe:
Allgemeines, Wissenschaft