Netzwerke in der Innovations- und Wissensmanagementpraxis
Christian Stegbauer; Roger Häußling (Hrsg). Handbuch Netzwerkforschung. 2. Auflage. Aufl. Wiesbaden: Springer VS 2025 S. 873 - 890
Erscheinungsjahr: 2025
Publikationstyp: Buchbeitrag
Sprache: Deutsch
Doi/URN: 10.1007/978-3-658-37503-4_76
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Inhaltszusammenfassung
Es ist ein grundlegendes Paradigma des Innovations- und Wissensmanagements, dass die Entstehung, Speicherung und Verwertung von Wissen und Ideen geplant und organisiert werden können. Neues Wissen und Innovationen entstehen dabei nicht in sozialer und organisatorischer Isolation, getrennt von den Beziehungsstrukturen der Erfinder*innen und den zugrunde liegenden sozialen sowie organisatorischen Prozessen. Entsprechend wird im folgenden Kapitel argumentiert, dass eine relationale Perspektive a...Es ist ein grundlegendes Paradigma des Innovations- und Wissensmanagements, dass die Entstehung, Speicherung und Verwertung von Wissen und Ideen geplant und organisiert werden können. Neues Wissen und Innovationen entstehen dabei nicht in sozialer und organisatorischer Isolation, getrennt von den Beziehungsstrukturen der Erfinder*innen und den zugrunde liegenden sozialen sowie organisatorischen Prozessen. Entsprechend wird im folgenden Kapitel argumentiert, dass eine relationale Perspektive auf Innovations- und Wissensmanagement, welche die gelebten zugrunde liegenden Beziehungsstrukturen und Beziehungsinhalte betrachtet, hilfreiche Ansatzpunkte für eine Innovations- und Wissensmanagementpraxis bietet. Um dieses Argument zu verdeutlichen, wird aufgezeigt, welche Wirkungen unterschiedliche soziale Netzwerke auf die Innovativität von Organisationen und Individuen haben und wie Organisationen die zugrunde liegenden Wissensnetzwerke gestalten können.» weiterlesen» einklappen