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Reliabilität des Diagnostischen Interviews bei psychischen Störungen (DIPS für DSM-IV-TR)

Verhaltenstherapie. Bd. 18. H. 4. 2008 S. 237 - 244

Erscheinungsjahr: 2008

ISBN/ISSN: 1016-6262

Publikationstyp: Zeitschriftenaufsatz

Sprache: Deutsch

Schlüsselwörter:

  • Diagnostik
  • DIPS für DSM-IV-TR
  • Strukturiertes Interview
  • Reliabilität
  • Fehleranalyse bei Nichtübereinstimmung

Doi/URN: 10.1159/000169699

Volltext über DOI/URN

Geprüft:Bibliothek

Inhaltszusammenfassung


Hintergrund: Ziel dieser Studie ist die Überprüfung der Interrater- und Retest-Reliabilität des an die DSM-IV-TR-Kriterien angepassten und erweiterten Diagnostischen Interviews bei Psychischen Störungen [DIPS für DSM-IVTR; Schneider und Margraf, 2006]. Methode: 10 geschulte Interviewerinnen führten 237 Interviews in klinischen ambulanten und stationären Einrichtungen durch. Ergebnisse: Die Ergebnisse sprechen für eine gute bis sehr gute Interrater-Reliabilität der Oberklassen Angststörungen, ...Hintergrund: Ziel dieser Studie ist die Überprüfung der Interrater- und Retest-Reliabilität des an die DSM-IV-TR-Kriterien angepassten und erweiterten Diagnostischen Interviews bei Psychischen Störungen [DIPS für DSM-IVTR; Schneider und Margraf, 2006]. Methode: 10 geschulte Interviewerinnen führten 237 Interviews in klinischen ambulanten und stationären Einrichtungen durch. Ergebnisse: Die Ergebnisse sprechen für eine gute bis sehr gute Interrater-Reliabilität der Oberklassen Angststörungen, affektive Störungen, somatoforme Störungen, Schlafstörungen, Essstörungen, Substanz- und Alkoholmissbrauch/-abhängigkeit sowie aller überprüfbarer Diag nosekategorien und für den Ausschluss psychischer Störungen. Ein vergleichbares Bild ergab sich für die Retest-Reliabilitäten: Lediglich die Störungsoberklasse Schlafstörungen sowie die Diagnoseklassen generalisierte Angststörung und dysthyme Störung zeigten eine nicht zufriedenstellende Reliabilität. Die Reliabilitätswerte waren für die verschiedenen klinischen Settings (ambulant vs. stationär) vergleichbar. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass auch das vollständig überarbeitete und erweiterte DIPS für DSM-IV-TR ein reliables Interview zur Diagnostik psychischer Störungen darstellt und komorbide Störungsbilder, wie sie insbesondere im klinischen Alltag häufig anzutreffen sind, zuverlässig abbilden kann» weiterlesen» einklappen

Autoren


Suppiger, A. (Autor)
Herren, C. (Autor)
Bader, K. (Autor)
Schneider, S. (Autor)
Margraf, J. (Autor)

Klassifikation


DFG Fachgebiet:
1.22 - Psychologie

DDC Sachgruppe:
Psychologie

Verknüpfte Personen