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Zwei frühe Belege für den Titel „Gottesmutter“

Göttinger Miszellen : Beitr. zur ägyptologischen Diskussion. Bd. 177. Göttingen. 2000 S. 57 - 62

Erscheinungsjahr: 2000

ISBN/ISSN: 0344-385X

Publikationstyp: Zeitschriftenaufsatz

Sprache: Deutsch

Geprüft:Bibliothek

Inhaltszusammenfassung


Bei Ausgrabungen am Pyramidenbezirk des Königs Pepi I. in Saqqara-Süd kam ein weiterer, deutlicher Beleg für den Titel mw.t-nTr "Gottesmutter" zu Tage, der sich auf Anchenespepi II., Mutter Pepis II. bezieht. Frühere, bislang unbeachtet gebliebene Belege betreffen die Mutter des Teti. Damit lässt sich der Gottesmuter-Titel für königliche Frauen nunmehr von der 6. Dynastie bis in ptolemäische Zeit - mit einer größeren Beleglücke zwischen dem Alten Reich und der 18. Dynastie - nachweisen. Der G...Bei Ausgrabungen am Pyramidenbezirk des Königs Pepi I. in Saqqara-Süd kam ein weiterer, deutlicher Beleg für den Titel mw.t-nTr "Gottesmutter" zu Tage, der sich auf Anchenespepi II., Mutter Pepis II. bezieht. Frühere, bislang unbeachtet gebliebene Belege betreffen die Mutter des Teti. Damit lässt sich der Gottesmuter-Titel für königliche Frauen nunmehr von der 6. Dynastie bis in ptolemäische Zeit - mit einer größeren Beleglücke zwischen dem Alten Reich und der 18. Dynastie - nachweisen. Der Gebrauch des Titels war zu allen Zeiten prinzipiell auf Königsmutter beschränkt.» weiterlesen» einklappen

Autoren


Roth, Silke (Autor)

Klassifikation


DFG Fachgebiet:
1.11 - Alte Kulturen

DDC Sachgruppe:
Geschichte