Der "Fragebogen zur Emotionskontrolle" (ECQ2-D) : Untersuchungen mit einer deutschen Adaptation des Emotion Control Questionnaire
Zeitschrift für differentielle und diagnostische Psychologie. Bd. 17. Bern: Huber 1996 S. 84 - 95
Erscheinungsjahr: 1996
ISBN/ISSN: 0170-1789
Publikationstyp: Zeitschriftenaufsatz
Sprache: Deutsch
| Geprüft: | Bibliothek |
Inhaltszusammenfassung
Es wird eine deutsche Adaptation des Emotion Control Questionnaire (ECQ2; Roger & Najarian) vorgestellt und anhand einer Stichprobe von 216 Versuchspersonen seine internen und externen Beziehungen analysiert. Mittels Faktorenanalyse konnten vier Faktoren extrahiert werden, die den Dimensionen der englischen Version entsprechen: gedankliche Weiterbeschäftigung, Gefühlshemmung, Impulsivität und Ärgerkontrolle. Obwohl die Skalen von weniger Items als die Originalskalen gebildet wurden, weisen si...Es wird eine deutsche Adaptation des Emotion Control Questionnaire (ECQ2; Roger & Najarian) vorgestellt und anhand einer Stichprobe von 216 Versuchspersonen seine internen und externen Beziehungen analysiert. Mittels Faktorenanalyse konnten vier Faktoren extrahiert werden, die den Dimensionen der englischen Version entsprechen: gedankliche Weiterbeschäftigung, Gefühlshemmung, Impulsivität und Ärgerkontrolle. Obwohl die Skalen von weniger Items als die Originalskalen gebildet wurden, weisen sie zufriedenstellende Reliabilitäten auf und sind weitgehend unabhängig voneinander. Externe Beziehungen zu globalen Persönlichkeitsmerkmalen entsprechen im wesentlichen den theoretischen Erwartungen. Dagegen konnten die vermuteten Zusammmenhänge mit Variablen der Streßbewältigung nur zum Teil bestätigt werden. Gefühlshemmung und Ärgerkontrolle variieren weitgehend unabhängig von Merkmalen psychischer Befindlichkeit; gedankliche Weiterbeschäftigung und Impulsivität zeigen dagegen positive Assoziationen mit negativen und negative Assoziationen mit positiven Gefühlen. In bezug auf physische Befindlichkeit traten für gedankliche Weiterbeschäftigung und Ärgerkontrolle negative Zusammenhänge mit dem Berichten von Symptomen auf.» weiterlesen» einklappen
Autoren
Klassifikation
DFG Fachgebiet:
1.22 - Psychologie
DDC Sachgruppe:
Psychologie